Gladiolen, mit dem Programm von macphun (Luminar) verändert. Das Preset nennt sich "Bloody Mary"

 

In den analogen Zeiten war es für einige wenige Fotografen möglich, in einer Schwarz-Weiss-Aufnahme einen einzigen Farbton herauszustellen. Klar, dass es zu dieser Zeit dafür noch Medaillen und Urkunden gab. Heute ist eine solche "Bildbearbeitung" mit einem einzigen Klick möglich. Das wissen natürlich auch (die meisten) Juroren und deshalb ist es nicht mehr so einfach, dafür belohnt zu werden. Das Präset soll natürlich kein Eigenleben führen sondern zu dem jeweiligen Motiv passen. Auf dem kleinen Bild sind ebenfalls Gladiolen zu sehen. Dort aber mit einem anderen Programm und mit einem anderen Effekt.  Beide Bilder wirken mit dieser "Bildverbesserung" recht plakativ. Es ist übrigens eine der Blumen - im Gegensatz zu Mohn - die fast nie zu Wettbewerben eingereicht wird. Neue Blumenart, neues Glück - dies wird von vielen Juroren belohnt, die bei bestimmten Motiven, die seit 40 Jahren und länger zu sehen sind, nur noch die Augen verdrehen. Was ich immer sage: Wettbewerb heisst neu und nicht immer die gleichen Motive. Bei einem Skiwettbewerb läuft man auch nicht 40 Jahre mit dem gleichen Ski.

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   fotoGEN können Sie als Abo oder auch als Einzelexemplar unter dem oben genannten Link bestellen. Das Abonnement mit 4 Ausgaben kostet 15 Euro. Der Einzelpreis beträgt 3.90 Euro. Sie können per PayPal bezahlen und die gewünschte  Einzeausgabe sofort als PDF downladen. Jedes Exemplar hat ca. 100 Seiten. Neben jeder Ausgabe finden Sie ein kurzes Inhaltsverzeichnis.

Ausserdem finden Sie auf dieser Seite auch eine Bildbesprechung, die Sie buchen können. Sie gilt für 4 Fotos (Papier oder digitale Daten). Dazu gehört ein Formular, das es Ihnen erleichtert, Bildgestaltungsfehler zu finden. Ausserdem ein Formular, das Ihnen die Frage abnimmt: "Ist mein Bild ein Wettbewerbsfoto? Dort sollten Sie von 12 Fragen 6 mit JA beanworten können! Noch Fragen? Enfach unter dieser Mail-Adresse kurz Ihre Fragen oder Wünsche mitteilen.

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Ältere fotoGEN sind bei den meisten Beiträgen immer noch aktuell, weil es dort nicht um Technik sondern um Bilder geht! Bei jeder Ausgabe finden Sie am Titel  ein Inhaltsverzeichnis. In der nächsten Ausgabe (hier mit Blumen dargestellt) werden Sie auch die Gewinnerfotos der zwei Wettbewerbe sehen: "Themenfreier Wettbewerb" mit vier Fotos und "Blumen,Blätter,Blüten" mit 4 Bildern. Jetzt können Sie sich noch beteiligen bis 30. August 2017. 

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1. Teil: Ab nächster Woche, werde ich die neue OM auf Herz und Nieren prüfen. Dazu ist das Oktoberfest die richtige Location. Also nicht im Labor, sondern bei Gelegenheiten, die für mich ein Foto wert sind. Ausser der Kamera, die fast die gleiche Grösse hat wie mein Geldbeutel und perfekt in eine der vielen Taschen meiner Jacke passt (die ich unaufällig unter meiner Lederjacke trage) kann es nächste Woche zum Oktoberfest gehen. Vorher habe ich schon einmal das der Kamera beigefügte Objektiv ausprobiert. Was mir gefällt: Es ist flach wie eine Flunder, hat aber trotzdem ein Zoom. Für ein paar "Nahaufnahmen" mussten meine Kinderbilder herhalten. Zu sehen sind davon die Ausschnitte aus einem 9x6 cm grossen Bild (aus den 50er-Jahren). Erster Eindruck: Die Kamera ist ein Power-Paket das man mit diesem Objektiv überall mitnehmen kann. Der Preis von ca. 799 Euro inkl. diesem Objektiv spricht für sich. Auch die Bildqualität, die bei Zuiko-Objektiven schon immer hervorragend war. Man kann schon sagen: Wer bietet mehr für diesen Preis? Zwei weitere Objektive werde ich auch vorstellen.

"Wolltest Du nichts mit Nahaufnahmen oder Makro machen?" meinte meine Frau. "Schau mal aus dem Fenster!" Eigentlich war ich an diesem Tag nicht auf Aufnahmen eingestimmt, aber aus Erfahrung weiss ich, was man nicht gleich fotografiert, kommt so nie wieder. Also die zwei Objektive von Olympus in meine Weste gepackt und runter in den Hof. Wie sich die Pilze nennen, erfahre ich vermutlich demnächst. Für mich war das Bild wichtig. Alle Aufnahmen wie bisher aus der freien Hand. Mehr dazu erfahren Sie im Erfahrungsbericht von fotoGEN im November.

Ach ja, heute am Sonntag regnet es natürlich. In dieser Lage hätte ich dann die Pilze sicher nicht fotografiert!

Wer denkt, dass man mit der OM-D E-M10 Mark III keine Selfies machen kann, wie ich schon gelesen habe, der irrt gewaltig. Ich persönlich muss nicht auf ein Display schauen bei einem 14 mm-Objektiv (entspricht 28 mm Kleinbild), um unsere Köpfe exakt zu positionieren.  Beim Kauf der Kamera mit Objektiv ist das M.Zuiko Digital ED 14-42mm 1:35-56 EZ Pancake dabei. Ein wirklich ultraschmales Objektiv, das bei diesem Selfie im Erdinger Kino, letzte Reihe, benutzt wurde. Da wir hier in der Vorführung vom Horrerfilm ES waren, wurde das Originalbild mit 3200 ISO (1(40 Sek bei 14 mm) noch mit dem Preset "Mysterious Girl" von Luminar versehen. Die technische Qualität geht in diesem Fall weit über ein Handy-Foto hinaus. Tipp: Stellen Sie die ISO-Zahl nicht erst im Kino ein. Meist wird dies vergessen. Insgesamt habe ich hier 4 Fotos geschossen - dieses gefiel uns am Besten.

 

 

Letzter Tag auf der "Wiesn". Vor dem Feiertag waren die Zelte dicht. Selbst auf der "Oiden Wiesn". Dafür konnte man sich aber gute auf "nostalgische Motive Konzentrieren.  Wieder war ich mit dem Pancake unterwegs, da es für das Oktoberfest das beste Objektiv ist. Zwischendurch habe ich zwar noch eine 150 mm vermisst, aber man kann nicht alles haben. Hier sehen Sie das Originalfoto, welches mit Presets von Luminar dann in diverse Variationen umgewandelt wurde. 

In der nächsten Ausgabe von fotoGEN  berichten wir über die CREATIVE EMULSION von ILFORD. Auf Künstlerpapiere, in diesem Fall auf Büttenpapier, kann mit zwei Flaschen die Emulsion aufgetragen werden. Wie dies funktioniert und was es kostet in der nächsten Ausgabe von fotoGEN. Diese Emulsion können Sie über ILFORD bestellen oder sich bei Boesner>>> informieren und gleich das gewünschte Papier dazu wählen.

Wenn man schon dabei ist, solch ein Produktfoto aufzunehmen, wie man es oben sieht, dann nutzt man das vorteilhafte Licht (keine Sonne sondern Wolken) gleich für ein Porträt von seiner Frau. Wie alle Fotos hier, aufgenommen mit der OM-D EM Mark III und dem flachen Pancake >>> (ISO 200, 1/250 Sek bei Blende 3,5). Kein Photoshopbearbeitung, sondern nur ein Filter/Preset, der leicht Hautunreinheiten verschwinden lässt. Wem der Hintergrund immer noch zu unruhig ist, kann diesen nachträglich mit einem Weichzeichnerfilter von macphun verschwinden lassen - ohne Aufwand.