Dieser Spruch gilt nicht nur für die PCP-Tour. Dazu kommt unser Motto für Seminare: FOTOGRAFIE VERBINDET. Es würde uns freuen, Sie bei einem der angebotenen Seminare begrüssen zu können.

Warum muss der Referent bei einem Seminar dem Teilnehmer erklären, ob sein Bild gut ist? Kann er das nicht selbst herausbekommen? Zumindest am Ende des Seminars? Bei mir sammeln sich endlos viele Seiten über Bildgestaltungs-Tipps, die ich seit 2000 gesammelt habe. Daraus habe ich nun 14 Möglichkeiten für ein "gutes Bild" gebündelt. Inkl. einer Fangfrage um zu sehen, ob der Teilnehmer selbstkritisch ist. Die ersten Versuche mit "Testpersonen" sahen schon recht vielversprechend aus. 6 Fragen sollten von 13 Fragen mit "ja" beantwortet werden. Die 14. Frage zielt darauf ab, ob das gezeigte Bild nicht eher für eine Serie geeignet ist.

Den richtigen Einstieg mit 18 Personen hat das Formular beim Seminar in der Steiermark und eventuell in Bamberg.

 

Natürlich sollte man als Referent im allgemeinen Teil des Seminars, also beim Vortrag, auf diese "Bildgestaltungsmöglichkeiten" eingehen. Man kann dann prüfen, ob der Teilnehmer davon 6 der wichtigsten Dinge angenommen hat. Zum "besten Bild": Das gibt es nicht, weil die Frage zuerst lauten muss: Für was benutze ich das Foto überhaupt? Danach kann man ein Bild eigentlich erst beurteilen und einem Interessenten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was sich in den letzten Jahren geändert hat? Die allgemeinen Bildgestaltungsregeln führen nicht mehr automatisch zu einem guten bzw. sehenswerten Bild!

Ein DIN A4-Bogen, mit 14 Fragen sollte Ihnen die Möglichkeit geben, selbst zu prüfen, ob Sie ein perfekt gestaltetes Foto mit einer Idee, einer Gestaltung oder ein zeitnahes Bild geschossen haben. Wenn Sie 6 Fragen mit "Ja" beantworten können, sieht es für eine eventuelle "Annahme" bei einem Wettbewerb recht gut aus. Dieses neue Formular werde ich ab sofort auch bei Seminaren erklären und den Teilnehmern mit auf die Rückreise geben. Natürlich sollten Sie den Bogen recht selbstkritisch ausfüllen und nicht nur 14 mal bei JA ihr Kreuzchen machen. Das nützt wenig.

Wenn es um Fotografie geht, wird in erster Linie über Technik geredet. Dabei ist es völlig egal, mit welcher Kamera die Bilder entstanden sind.  Im Prinzip geht es darum, für welchen Zweck ich eine Kamera benötige. Vor 4 Jahren waren Canon und an zweiter Stelle Nikon die Kameras, welche ich bei Workshops zu sehen bekam. Eine Teilnehmerin kam mit einem Smartphone und zeigte danach die interessantesten Bilder. Beim Seminar 2017 kamen von 16 Teilnehmern fast alle mit einem Handy und bis auf einen Teilnehmer, gaben alle an, mit dem Smartphone viel oder zwischendurch zu fotografieren. Dazu gibt es heute viele Programme - und ich spreche nicht von denen, die ein Amateur- oder Wettbewerbsfotograf - nur per "Mietvertrag" erhält. Auch Apps werden in den nächsten Jahren nicht nur im iPhone sondern auch in Kameras eine größere Rolle spielen. Die oben gezeigten zwei Bildbeispiele, mit je einem anderen Preset, zeigen wohin die Reise geht. Das völlig "unbearbeitete" Bild wird immer mehr der Vergangenheit angehören. Abertausende von Möglichkeiten gibt es um sein Bild noch zu verändern: Zu "verbessern" oder zum "verschlimmbessern". Der Fotograf sollte nur vorab wissen, was er mit seinem Bild machen möchte? Vor 15 Jahren wurde bereits von Kameras ohne Objektive mit Glas gesprochen. Jetzt kommen die ersten Meldungen, dass Sensoren die Kameraobjektive ersetzen werden. Ein Aufschrei wird es geben, wenn diese in den Laden kommen. Während zur Zeit einige wenige Fotografen zur analogen Fotografie zurück möchten, wird es dann Fotografen geben, die nur auf Glasobjektive schwören. Für mich ist es völlig egal mit welcher Kamera, mit welchem Objektiv oder mit welchem Programm das Bild entstanden ist. Das Bild sollte mir gefallen, mich für Sekunden fesseln oder mir einge Geschichte erzählen. Mit welcher Kamera, Zeit und Blende es entstanden ist, war mir persönlich immer völlig egal.

Zu analogen Zeiten oder am Anfang der digitalen Foto-grafie, waren solche Aufnahmen recht schwierig zu machen. Heute hat sich dies geändert. Aus einem Bild mit einer ganz seltenen Lichtstimmung im Wildpark Poing, gestaltete ich hier einen Märchenwald. Beteiligt waren daran zwei Programme. Eines davon ist AKVIS Neon, ein weiteres von macphun mit dem Namen Tonality Pro. Auf den Seminaren von mir ist zuerst mal die Gestaltung die wichtigste Sache. Erst später kommt - auch manchmal per Internet-Betreuung - wie man ein Foto noch plakativer gestalten kann, um bei einem Wettbewerb zu gewinnen. Dabei sollte man ruhig auch einmal versuchen andere Wege zu gehen. Wenn ich in meiner "Out-Liste" schreibe, es gehören Bäume dazu, heisst dies in erster Linie für den Einsteiger. Denn dieser hat gegen die Hardcore-Wettbewerbsfotografen wenig Chancen. Eigentlich nicht nur für Anfänger empfehle ich eher Motive, die eben nicht jeder fotografieren kann oder fotografiert hat.

Auch auf Instagram zu erreichen. Dort in erster Linie mit Fotos per iPhone6 vertreten. Auch die Bilder meiner Frau finden Sie dort unter ihrem Namen.

Das Fotoseminar findet auf jeden Fall statt, da wir bereits genügend Interessenten haben. Sie sollten aber nicht zu lange warten, da dieses Seminar recht begehrt ist. Dieses Seminar läuft nicht über die Seite www.magazin-fotogen.de, da dieses Seminar mit Franz Matzner, IIWF, veranstaltet wird. Die Telefonnummer finden Sie auf dieser Info.

Auf dieser Seite finden Sie Kurzinfos, welche mit Seminaren oder Bildgestaltung zu tun haben. Aber auch Sprüche von mir, die einige wenige Leute verunsichern. Manchmal höre ich den Satz "ich habe immer den Eindruck, Sie haben etwas gegen Wettbewerbe, Fotoclubs- und Fotoverbände". Per Mail ist es immer etwas schwierig, darauf einzugehen, denn es entspannt sich dann meist ein längerer Mailverkehr. Obwohl in Rente, fehlt mir irgendwann die Zeit für ausführliche Erklärungen. Begegne ich einem Fotografen ist dies meist einfacher und schnell geklärt. Wenn ich hier jetzt mit einem Satz zu jedem Stichwort anworten muss: "Nein, ich habe nichts gegen Wettbewerbe, im Gegenteil" – "Nein, ich habe nichts gegen aktive Fotoclubs mit interessanten Ideen" - "Nein, ich habe nichts gegen Fotoamateur-Verbände aber oft etwas gegen Funktionäre, die immer noch die gleichen Ansichten wie vor 30 Jahren vertreten - trotz Internet". 

 

Ich habe selbst einen Fotowettbewerb und ich freue mich bei jeder Runde, wenn ich die DIN A4-Bilder vor mir sehe. Tolle Ideen, schöne Bildumsetzungen und oft der Geruch von edlem FineArt-Papier. Auch für die jeweiligen 3 Juroren eine Offenbarung. Ich habe aber etwas gegen Motive, die seit 30 Jahren fast in gleich exakter Art zu Wettbewerben eingehen. Und zwar gerade zu den grossen Wettbewerben mit einigen 1000 Fotos. Manche Clubfotografen kupfern sich fast schon selber ab oder schicken in endloser Dauerschleife immer die gleichen Motive im gleichen Bildstil - oft nur als Abwandlung. Natürlich gab es früher Medaillen, wenn ein Tier im Zoo gut abgelichtet wurde. Doch früher fuhren die wenigsten Fotografen bis an das Ende der Welt. Wer Wildlife-Bilder von Gabriela Staebler sieht oder Tierbilder auf INSTAGRAM, der kann ahnen, warum sein braves Tierbild heute erheblich weniger Chancen hat. Dies gilt für ca. "100 ausfotografierte Motive" die auch Prof. Nobel mir einmal bei einem Vortrag gezeigt hatte. Vor 15 Jahren war ich noch beleidigt, denn er hatte sich diese aus FOTO CREATIV ausgewählt (solche Motive werden heute noch endlos oft eingesandt). Zwischenzeitlich kann ich ihn gut verstehen, was er gemeint hat. Bei den Wettbewerben der Amateurfotografen-Verbände, werden zu viel Plagiate und Abänderungen von Fotografen geliefert. Dazu kommt: Würde ein Skifahrer bei einem hochrangigen Wettbewerb ohne Trainer, mit alten Holzski und schlechter Ausrüstung bei einem der besten Rennen mitfahren? Nein, er würde sich lächerlich machen. Bei der Bundesfotoschau scheinen noch viele mit einem "Holzski und schlechter Ausrüstung" an den Start zu gehen. Ein Ärgernis für Juroren, die bei grossen Wettbewerben - nicht nur wie bei mir unter 800 Bilder - anschauen müssen, sondern 4000 bis 40.000. Nur wer Fotowettbewerbe liebt, wie ich, der kritisiert auch die Auswüchse. Wobei ich die Kameras 2016 nicht "zur schlechten Ausrüstung" zählen würde. Diese werden nur von vielen Fotografen für den falschen Zweck benutzt. Viele Pixel und hohe ISO-Zahlen haben nichts mit künstlerischer Qualität zu tun. Dazu gibt es andere Kriterien.  Die Wahl der richtigen Kamera ist schwieriger geworden!

 

Bei Seminaren gehe ich auf diese Dinge ein. Bei einer Bildbesprechung ist der Standard: Käme dieses Bild durch einen Wettbewerb? Hat es dazu die Kriterien? Ob der Teilnehmer dies mal einschicken wird ist dabei zweitrangig. Peinlich finde ich es bei einigen Referenten, die das Limit so setzen, dass jedes Bild auf seine Weise akzeptabel ist. Der Workshopteilnehmer schickt es dann zu einem Wettbewerb und erhält es mit unterster Punktzahl wieder zurück! Auf dieser Seite (Formular) sehen Sie nur die wichtigsten der Kriterien, die ich bei Seminaren anspreche. Diese wurden über 20 Jahre lang bei Wettbewerben von COLOR FOTO festgehalten. Es haben sich einige Regeln geändert, ins Gegenteil verkehrt, aber 80 Prozent treffen auch in der heutigen Zeit noch zu. Man sollte nur als Wettbewerbsfotograf (aber auch als Knipser) das richtige Buch kaufen, in der diese Regeln angesprochen werden. Aus einem schlechten Bild kann man selten in einem Photoshop-Kurs ein gutes Foto machen. Trotzdem muss ich zum Abschluss von diesem Kommentar sagen, dass sich die Qualität der Fotos in den letzten Jahren enorm verbessert hat. Gerade bei den "Bezirkswettbewerben des DVF" - der Einstieg viele DVF-Einsteiger - ist dies immer wieder festzustellen. Werfen Sie einen Blick auf die Galerien des DVF Bayern - diese sagen mehr wie noch mehr Worte.

 

Anmerkung zu "ausfotografierte Motive": Bäume

Zum Kommentar stellte mir ein Leser die Frage: "Kann man die 100 ausfotografierten Wettbewerbsbilder" irgendwo sehen? Ich schätze nein, denn man müsste sie aus eingehenden Wettbewerbsfotos eines großen Wettbewerbs auswählen. Aber welcher Fotograf möchte hören, dass er mit seinem Bild in dieser Kategorie liegt? Deshalb nur ein Beispiel von mir. Diese Bäume in der Toscana (bei San Quirico d' Orca) gehören dazu. Ich dürfte sie auf Wettbewerben 1000x bereits schon in immer ähnlicher Art gesehen haben. Bei diesem Bild habe ich bewusst den Parkplatz dazu fotografiert um zu sehen, wie einfach man an dieses Motiv kommt (siehe auch Google/Bild). Zu einer Zeit anfahren, wenn der Himmel "stimmt". Austeigen, abdrücken? Postkarte! Natürlich gibt es auch das erstmalige, aussergewöhnliche Bild dazu. Es stammt von Andrea Rontini und hat es bereits perfekt auf Dia fotografiert, als es in Wettbewerben und auf Postkarten noch nicht aufgetaucht ist. Auch von einem Fotografen aus dem Saarland gibt es aus früherer Zeit dazu perfekte Fotos. Damit ist das Motiv  heute weder zeitgemäß noch steckt eine besondere Idee des Fotografen dahinter. Es gehört aber unter die "100 ausfotografierten Motive". Trotzdem kann man damit noch gewinnen. 1. Wenn man es mit einer aussergewöhnlichen Sehweise inkl. Stimmunt darstellt. 2. Wenn wieder einmal Juroren eingeladen werden, die noch nie bei int. Wettbewerben juriert haben und keine Ahnung haben, wie oft ein bestimmtes Bild schon zu sehen war. 3. Wenn keine besseren Fotos bei diesem Wettbewerb eingegangen sind. Natürlich bleibt es trotzdem ein "Herzblutbild" das jeder Tourist aufnimmt - auch ich. Aber zu einem Wettbewerb würde ich es nie einschicken und als Seminarleiter würde ich darauf hinweisen, dass man mit solchen Motiven selten auf die vorderen Plätze kommt. Das gilt übrigens noch für einige andere Toscanafotos.

 

Zum Formular (hier eine Seite von 12): Die meisten Fotografen sammeln eher die Daten und Tabellen von neuen Kameras, ich sammle immer noch Fehler, die man bei der Bildgestaltung von Fotos machen kann. Begonnen hat dies bereits 1984 bei Color Foto, als wir eine Bildbesprechung mit 10 Seiten angeboten haben. Heute habe ich mehrere Bildgestaltungs- Formulare für meine Workshops, die von Zeit zu Zeit auf den neuesten Stand gebracht werden müssen. Kurz und bündig das hier gezeigte Formular. So wie sich die Technik gewandelt hat, sind auch viele Bildgestaltungskriterien hinfällig geworden oder Juroren legen auf andere Kriterien wert. Früher war der Aufbau eines Bildes wichtiger, heute ist es die Idee. Viele Stilrichtungen, die man aus der Malerei übernommen hat, passen auch heute noch zu bestimmten Motiven: Strukturalismus - Mixed Media - Symbolismus -Romantik - Surrealismus - Sachliche Fotografie - aber auch Formalismus, der sich in vielen Fotos zeigt. 

Wer sich am fotoGEN-Wettbewerb beteiligt, bekommt zwar keine solche ausführlichen Formulare, aber er weiß nach der Lektüre des Rücksendebriefes mit seinen Bildern, ob die Chancen gut waren oder eher schlecht. Ob er seine Bilder zu weiteren Wettbewerben einsenden sollte oder diese eher in die Schublade legt. Ich finde, solche Daten sind mehr wert, als die neuesten Daten einer Kamera, die mal wieder mehr Pixel fabriziert und zum Kauf einer neuen Festplatte anregt. Die Bilder macht der Fotograf, nicht die noch so teure Kamera. Und gute Fotografen lernen stetig dazu.

Neuer Life-Vortrag mit mitgebrachten Gegenständen und Beamershow im Hintergrund: "60 Jahre erlebte Fotografie”

Neu gestalteter Vortrag (ca. 1 Stunde): Was ist ein gutes Bild, oder ist die Fragestellung schon falsch?

Es sind diese vier Grundelemente, welche ein gutes Bild ausmachen. Ja, die Idee steht nicht auf diesem Button, denn dass eine pfiffige Idee wichtig ist, um auf einen der ersten Plätze zu kommen, dürfte selbstverständlich sein. Fehlt diese bei einem Wettbewerb - und das ist leider oft der Fall - steht die Gestaltung am ersten Platz. Danach die Technik, die Bearbeitung und letztendlich die Präsentation. Auf alle diese Dinge gehen wir auch auf unseren Seminaren ein. Mit Beamervorträgen, Aufgabenstellungen, der Vorstellung neuer Programme und auch Kameras. Denn mit einigen anderen Kameras als der guten, alten SLR, lassen sich emotionalere Fotos machen. 

Die digitale Fotografie hat das Problem, dass viele Fotos "auf der Platte" bleiben. Da man dazu mehr Möglichkeiten für Experimente hat sammeln sich Motive über Motive an. Wir haben uns entschlossen, mehr Bücher zu machen zu bestimmten Themenbereichen und ein Jahrbuch. Der Anfang ist bereits gemacht. Jetzt erstellt Christine ein Buch mit Makrofotos von unseren zwei Katzen, die es leider nicht mehr gibt. Alle Bilder sind mit dem 180-mm-Objektiv an der Mark III von Canon aufgenommen – ohne Stativ. Mehr über Bücher erfahren Sie auch bei unseren Workshops.

Bücher die ich empfehlen kann

Es ist bereits das vierte Buch aus einer Reihe mit gleichem Format. Sie stammen von dem Schweizer Fotografen Martin Zurmühle und sind im Vier-Augen-Verlag erschienen.

Alle Bücher, die Sie in Zukunft hier finden werden, wurden bereits in fotoGEN vorgestellt und haben meist das Prädikat "Sehr empfehlenswert" erhalten. Vier-Augen-Verlag 041-41 37561 65 Verkauf www.fotobuchversand.ch

 

Zu einem solchen Bild gehören Glück, der passende Hintergrund, das richtige Objektiv und ein schönes Licht. Glück heisst, die Eichhörnchen müssen an diese Stelle kommen. Leider gibt es aber von diesen braunen Tieren nur noch selten welche, schwarze Eichhörnchen haben diese fast vollständig vertrieben. Diesen ruhigen Hintergrund gibt es nur im Sommer und im Herbst, solange noch die braunen Blätter auf den Bäumen sind. Diese können von einem Tag auf den anderen durch einen Sturm verschwunden sein. Als Objektiv reicht hier ein 200 mm. Bei einer Kamera wie der Canon Mark III, kann ich aber auch noch einen Ausschnitt machen, fass ich diese Brennweite nicht habe. Mein Vorteil bei diesen Aufnahmen: Ich sitze in einer warmen Stube, Fenster leicht geöffnet und warte auf den richtigen Moment. Egal ob mit einer Katze, einem Eichhörnchen, Kohlmeisen, Specht usw. Diesen Vorteil haben andere Fotografen auf der Werdenfelser Burg nicht. Trotzdem sind solche Aufnahmen in diesem schönen Licht auch bei mir eher selten. 

Dieses Buch von Robert Mertens hatten wir schon 2012 in fotoGEN vorgestellt und mit "sehr empfehlenswert" ausgezeichnet. Was uns u.a. gefiel, dass es in erster Linie um das "Kreative sehen" ging und nicht um die "kreative Bildgestaltung am PC/Mac". Auf 240 Seiten geht es darum "Regeln zu brechen" und "Konzeptionell zu fotografieren. Neue Wege werden aufgezeichnet und wie man aus Kritik nur lernen kann. Auch um das alte Thema "weniger ist mehr" geht es, das hier "Reduktion aufs Wesentliche" lautet. Vielleicht erstaunt Sie bereits das hier aufgezeigte Thema "60 Minuten für 60 Motive". Lassen Sie sich überraschen. Eines der wenigen Bücher, das ich wirklich bis zum Ende gelesen habe. Es freut mich auch, dass ich mit Robert Mertens auf der Photokina 2014 einmal kurz am Galileo-Stand reden konnte.

Warnung vor dem Kauf: Nichts für Photoshop-Freaks die bei Seminaren immer sagen: "Das mache ich später am Computer"! www.galileo-press.de

Motivbereich Rummelplatz & Herbstfeste

ALT UND NEU: Rummelplatzbilder die ich zu sehen bekomme, haben meist ein Problem. Sie sind geknipst und nicht gestaltet. Auf den Hintergrund oder auf die Menschenmassen wird nicht geschaut. Um das neue Fahrgeschäft im Hintergrund mit 100 Meter Höhe und den Tod im Vordergrund zusammen zu bekommen ohne andere störende Details, habe ich ca.20 Minuten nach einem Standpunkt gesucht. Das Bild wurde dann noch mit einem neuen Programm von Macphun bearbeitet ( ca. 3 Minuten). 

Mit oder ohne Stativ: Ein Fotograf der alten Schule. Er arbeitet mit Stativ und lässt sich sehr viel Zeit. Hinter ihm stehe ich, ohne Stativ und habe in seinem Kopf mit dem "Heiligenschein" bzw. der Unschärfe eines Riesenrads mein Motiv gefunden. Für eine Serie kam mir jetzt erst die Idee. Ein Stativ wird bei den hohen ISO-Zahlen kaum noch benutzt und ist auch nicht in jedem Fall notwendig. Je nach Kamera sollte man prüfen. 1. Wie weit kann ich mit der ISO-Zahl gehen ohne Rauschen? 2. Habe ich ein Programm daheim zur Rauschreduzierung. Wenn ja, können Sie bei dieser Lichtausbeute eines Rummelplatz auf das Stativ verzichten. Ausser, Sie wollen diverse Experimente starten, wie Langzeitbelichtungen usw.

Die Idee zu einer solchen Serie kam mir leider zu spät. Auch der Standpunkt kann am Tag wegen der starken Sonne von vorn nicht eingehalten werden. Trotzdem werde ich eine solche Idee weiter verfolgen. Interessanter sehen die Bilder in der blauen Stunde wegen dem Farbspiel aus.

DU UND ICH: Viel wichtiger wie das schönste Bild vom Rummelplatz ist ein Bild, das man von sich selbst bzw. von seiner Frau macht. Nicht immer ist es einfach, einen Fotografen zu finden, der BEIDE zusammen auf das Bild bringt. Solche Bilder sind wichtig für ein eventuelles Jahrbuch das man über CEWE, Blurb, Apple usw. macht oder aber als Bild in der Wand. Daran denkt man aber meist erst im Alter daran - dann ist es aber schon zu spät. Denn diese "Erinnerungsbilder" sind später plötzlich für einen viel wert. Der Hintergrund wurde später noch mit "Focus 2" von Macphun bearbeitet.

Die Farbe ROT ist ein Dauerthema bei Wettbewerben. Gerade auch entdeckt im CEWE-Magazin aus Österreich. Wer früher u.a. die Workshops von Prof.Harald Mante begleitet hat für COLOR FOTO, der ist den Farben BLAU, GELB, GRÜN und ROT immer noch verfallen. Diese Aufnahme habe ich bei einem Ausflug mit meiner Frau in Paris aufgenommen.Sie soll aber nicht bedeuten, dass man Paris nicht mehr besuchen sollte - im Gegenteil !

Wettbewerb: Von "ausfotografierten" Motiven

Wie in diesem interessanten Bericht in der Erdinger Zeitung erwähnt, wurde dieses "Postkartenmotiv" in der Ramsau bereits unzählige Male gemalt und fotografiert. Man spricht dann von einem Postkartenmotiv, welches meist nur von bestimmten Standpunkten aus wirkt. In der Wettbewerbsfotografie sprechen Juroren auch von "ausfotografierten Motiven". Dies können aber nur Juroren feststellen, die oft Wettbewerbe juriert haben. Da dies immer weniger der Fall ist, kommen immer mehr sogenannte "Postkartenmotive" oder eben "ausfotografierte Motive" in Wettbewerben vor und bekommen auch noch Urkunden. Dazu gehörten bestimmte S-Bahn-Stationen, Motive in der Toscana, bei dem endlos die gleichen Gegenden im gleichen Stil aufgenommen werden, aber auch Venedig und zahlreiche andere Motive wie die Küchenschelle. Diese sollte man - auch wenn es Herzblutbilder sind - vermeiden. Im Endeffekt werden die Einsender gewinnen, welche neue Motive einsenden, alte Motive im neuen Stil bringen oder eine pfiffige Idee haben. 

Runter von der Platte rauf auf das Papier!

"Runter von der Platte rauf auf das Papier" ist unser Motto. Wer sich etwas besonders gönnen möchte, greift zum HD book von CANON mit einem ultrascharfen Druck  mit einem 7-Farben-Druckkopf. Ich sende Ihnen dazu auch gerne das PDF zu aus fotoGEN. Wir meinen: Sehr empfehlenswert. Auf dem Bild sehen Sie das Buch in 30x40 cm, 98 Seiten. Wobei ein Bild 80x30 über eine Doppelseite gezogen werden kann (wenn es ausreichend MB hat). Auf unserem Seminar in Krakaudorf werden wir dieses Buch im Juni zeigen und auch das Layout (Download) erklären. 

fotoGEN-PLUS erscheint alle drei Monate

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Fragen Sie mich einfach.         Mail an: info@detlevmotz.de

 

Für Fotoclubs ist dies kostenlos, wenn Sie ebenfalls auf meinen Blog oder diese Seite hinweisen.

 

Hier ist Platz für 10 neue Fotoclub-Logos mit Link zum jeweiligen Club

Den Fotoclub erreichen Sie über www.akf-kaufbeuren.de

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